|
Rockmusik in Deutschland im gesellschaftspolitischen Spannungsfeld zwischen Imitation, Agitation, Progression und Affirmation
begleitend zu der Sonderausstellung „Scorpions - Rock You Like A Hurricane“ veranstaltet das rock'n'popmuseum Gronau eine ganztägige projektbegleitende Lehrerfortbildung. Anhand ausgewählter Songs u.a. von Udo Lindenberg, den Scorpions oder Luxuslärm werden in drei Arbeitsphasen Stationen der Entwicklung der Rockmusik in Deutschland sowie ihr gesellschaftspolitischer Bezug unter den Aspekten Imitation, Agitation, Progression und Affirmation aufgezeigt.
Referent ist Dr. Walter Lindenbaum, Studiendirektor i.H. am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Schulbuchautor.
|
 |
|
Folgende Termine stehen dafür zur Auswahl:
Mittwoch, 28. März 2012 oder
Donnerstag, 29. März 2012
Die Fortbildung beginnt jeweils um 10 Uhr und endet gegen 16 Uhr. In dem Teilnehmerbeitrag von 39,00 € sind ein Mittagssnack und eine Führung im rock'n'popmuseum enthalten.
Faxantwort bei Teilnahmewunsch bitte ausfüllen:
Faxantwort_Lehrerfortbildung.pdf
Sollte keiner der oben genannten Termine in Frage kommen, aber Interesse am Unterrichtsmaterial bestehen, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.
|
|
Sonderausstellung vom 14. Mai bis 26. August
|
Sie sind die Urgesteine der Rockmusik, erlangten weltweiten Ruhm durch ihre ausdruckstarken Sounds und Bühnenperformances – doch auch Skandale und Exzesse waren stets Wegbegleiter Englands aufsehenerregendster Rockband, den Rolling Stones. Anlässlich ihres 50-jährigen Bühnenjubiläums präsentiert das rock’n’popmuseum eine Sonderausstellung mit Fotos und Bildern der Rockstars. Gezeigt werden Kunstwerke von Sebastian Krüger und Fotografien von Fritz Werner Haver. Als besonderen Gast bei der Eröffnung begrüßte das rock’n’popmuseum Wolfgang Niedecken, Frontmann der Band BAP und langjährigen Freund der ausstellenden Künstler.
Sebastian Krüger, geboren 1963, entwickelte schon früh ein Faible für die künstlerische Darstellung skurriler Typen. Ein Ansteckbutton von Keith Richards war dann der Anstoß einer künstlerischen Beschäftigung mit den Rolling Stones. 1990 kam es zu einem ersten persönlichen Treffen Krügers mit Keith Richards und Ron Wood. Seither verbindet ihn mit dem malenden Kollegen Ron Wood eine Freundschaft zwischen Gleichgesinnten. War Krügers Stil bis hinein in die 1990er Jahre noch in Teilen karikaturesk, beendete er im neuen Jahrtausend seine erfolgreiche Karriere als Medienillustrator und kehrte mit fotorealistischen Darstellungen auf die künstlerische Bühne zurück. Der erste Kontakt zu den Rolling Stones von Fritz Werner Haver, geboren 1951, war von anderer Qualität. Als 14-jähriger sah er ihr erstes Konzert in Deutschland. Seitdem ließ ihn der Rock’n’Roll nicht mehr ruhen. Im Verlauf seiner Karriere „als einer der renommiertesten deutschen Musikjournalisten“ fotografierte er in den 1990er Jahren nahezu jeden, der sich auf deutschen Bühnen tummelte. Fotografie versteht er als eine intensive, fast intime Konfrontation, bei seinem ersten Interview mit Keith Richards, 1991, hatte er daher „das Gefühl, ihn schon lange zu kennen“.
Bild oben: Rolling Stones gemalt von S. Krüger Mitte: S. Krüger und W. Niedecken (v. links) Unten: Mick Jagger fotografiert von F. Haver
|



|
|